Dragoneranger im Winter, schneebedecktes Feld

Baudezernentin Baumgartner: Fachleute sollen gehört werden

Vermutlich Ende Februar soll der Runde Tisch abgehalten werden. „Alle Argumente [sollen dann] auf den Tisch … die der BI, der Ortsräte, der Räte aus dem Rat der Stadt, die der Fachleute…“ So äußerte sich am 22.01.2021 Göttingens Baudezernentin Claudia Baumgartner in einem GT-Artikel zum Dragoneranger. Das sieht die BI auch so, vor allem, dass auch Fachleute eingeladen werden sollen, ist begrüßenswert. Bisher erhielt nur Britta Walbrun, Naturschutzbeauftragte der Stadt, auf ausdrücklichen Wunsch der BI und einiger Stadtratsfraktionen hin, eine Einladung. Doch beim Dragoneranger geht es um mehr als nur Natur- und Artenschutz. Bodenkundige und Klimaexperten sollten am Runden Tisch […]

Bürgerbegehren für mehr Klimaschutz – jetzt unterschreiben!

GöttingenZero setzt sich für mehr Klimaschutz in Göttingen ein und hat am 9. Dezember ein Bürgerbegehren gestartet. Ziel: Die Stadt Göttingen soll die angestrebte Klimaneutralität nicht bis ins Jahr 2050 schieben, sondern dies schon für 2030 anstreben und entsprechende Maßnahmen einleiten. Bis zum 8. Juni 2021 können Sie unterschreiben. Mehr Infos zu GöttingenZero, zum Bürgerbegehren und wer unterschreiben darf, findet Ihr auf der Website „Göttingen Klimaneutral“ oder hier: Unterschriftenliste   Flyer “Göttingen klimaneutral bis 2030”

OB-Kandidatin der GRÜNEN positioniert sich

Doreen Fragel, OB-Kandidatin der GRÜNEN möchte sich für einen nachhaltigen Klima- und Bodenschutz in Göttingen einsetzen. In ihrer Pressemitteilung vom 04.12.2020 positioniert sie sich zur Dragoneranger-Debatte. U.a. möchte sie ungenutzte Gewerbe-und Industrieflächen ausfindig machen, die interkommunale Zusammenarbeit stärken und Bürgerbeteiligung ernst nehmen. Hier die PM vom 04.12.2020 als PDF:

CDU-OB-Kandidat Kangarani äußert sich zum Dragoneranger

In seiner Pressemitteilung vom 23.11. wirbt Oberbürgermeister-Kandidat Kangarani für eine Neukonzeption des Bebauungsplans Dragoneranger. „Mit mir als Oberbürgermeister wird es eine solche Naturzerstörung, wie sie von der derzeitigen SPD-Verwaltungsspitze im Rathaus vorangetrieben wird, nicht geben“, lässt sich der OB-Kandidat der CDU zitieren. Kangarani befürwortet die Einberufung eines Runden Tisches. Übrigens: Eine Einladung zum Runden Tisch steht noch aus (Stand 02.12.2020).

GRÜNE schreiben Brief an Bürger*innen

In einem Brief wendet sich die Stadtratsfraktion der Grünen an die Bürger*innen von Weende und Holtensen. Darin gehen sie auf die aktuellen Entwicklungen in der Dragoneranger-Debatte ein und stellen ihre Pläne für das Areal vor. Auszug: “Wir GRÜNE fordern ein Umdenken, wie mit der knappen Ressource Boden im fruchtbaren Leinetal umgegangen wird. Wir brauchen kein Industriegebiet Dragoneranger. Wir beantragen statt der 15 ha ein 2-4 ha großes Gewerbegebiet am ohnehin lärmbelasteten Südende der Fläche. Wir wollen hier ausschließlich emissionsarmes Gewerbe mit geringster Flächenversiegelung.” Hier findet Ihr den Brief vom 25.11.2020 als PDF   Weitere aktuelle PM der Grünen: GRÜNER Antrag […]

Grüne kritisieren Änderungsantrag von SPD/CDU/FDP

SPD, CDU und FPD hatten gestern, 19.11.2020, kurzfristig einen Änderungsantrag zum Bebauungsplan “Am Dragoneranger” in den Bauausschuss eingebracht. In einer Pressemitteilung vom 19.11.2020 betiteln die Grünen den Änderungsantrag als “Alter Wein in neuen Schläuchen”. Anstatt den Dragoneranger zu versiegeln und dort ein neues Gewerbegebiet zu errichten, setzen die Grünen auf interkommunale Zusammenarbeit und möchten so den Flächenverbrauch reduzieren. Das Göttinger Tageblatt greift die Änderungsanträge der Parteien, die Diskussion in der Bauausschusssitzung und weitere Schritte in der Dragoneranger-Debatte in einem Beitrag (20.11.2020) auf. Die Grünen hatten bereits am 30.10. einen Änderungsantrag eingebracht. Änderungsantrag der SPD, CDU und FDP als PDF (leider […]

Offener Brief, der Wissen schafft

In einem Offenen Brief sprechen sich namhafte WissenschaftlerInnen, vor allem aus Göttingen und Umgebung, gegen die Versiegelungspläne am Dragoneranger aus. Sie fordern die VertreterInnen der Stadt Göttingen zu einer umfangreichen Neubewertung der 2017 getroffenen Entscheidungen auf. In ihrem Appell warnen sie vor den schwerwiegenden ökologischen und klimatischen Folgen, die eine Versiegelung mit sich bringen würde. Dieser Brief wurde an den Oberbürgermeister der Stadt Göttingen, Rolf-Georg Köhler (SPD), die Mitglieder des Stadtrates, die MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung sowie an weitere politische Akteure übersendet. Für eine Großansicht klicken.    

Grüne Jugend unterstützt BI

In einer Pressemitteilung teilte die Grüne Jugend Göttingen am 11.11. mit, dass sie sich hinter unsere Forderungen stellt. Die Grüne Jugend fordert die Stadt auf, eine nachhaltige, verantwortungsvolle Klimapolitik zu betreiben, alternative Standortmöglichkeiten zu überprüfen und in einem transparenten Verfahren die Öffentlichkeit und vor allem die Anwohner*innen mit einzubeziehen. Wir danken für diesen Schulterschuss und bleiben zuversichtlich! Das Stadtradio Göttingen berichtet (12.11.).

Parteien stellen Anträge

In den letzten Tagen bekam der Dragoneranger wieder viel Aufmerksamkeit von Politik und Medien. Grund: Der Entwurf für den Bebauungsplan liegt vor. Die CDU stellte einen Antrag an die Stadtverwaltung. Darin fragt die CDU-Fraktion den aktuellen Planungsstand zur Bebauung des Dragonerangers ab. Auf ihrer Website macht die CDU allerdings klar: Die mögliche Umsiedlung des Betonwerkes stellt sie nicht in Frage.  Ebenso hat sich das Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung zu Wort gemeldet. In der Pressemitteilung vom 03. November kritisiert das Bündnis das Vorgehen der Stadt bei der Bauleitplanung am Dragoneranger. Die Grüne Ratsfraktion hat einen Änderungsantrag gestellt. Sie fordert die Verwaltung […]

Es gibt Alternativstandorte

Ein Gewerbegebiet auf “der grünen Wiese” zu errichten, ist leider vielerorts immer noch gängige Praxis. Doch laut dem Gewerbeflächenkonzept der Stadt Göttingen sollte der Reaktivierung von Brachen Vorrang vor einer Neuausweisung von Flächen gegeben werden. Es sollte also die Maxime “Innen vor Außen” gelten. Doch wurden bereits versiegelte Flächen, also Leerstände, brachliegende, aber auch belastete Flächen hinlänglich geprüft?  Was ist mit innenliegenden Flächen, die zwar unbebaut, aber von Industrie umschlossen sind? Wir fordern daher eine Suche nach Alternativstandorten und die Prüfung einer Nachverdichtung von bestehenden Industriegebieten. Ist das leer oder ist da wer? Im Rahmen unserer BI haben wir exemplarisch […]