Dragoneranger im Winter, schneebedecktes Feld

Baudezernentin Baumgartner: Fachleute sollen gehört werden

Vermutlich Ende Februar soll der Runde Tisch abgehalten werden. „Alle Argumente [sollen dann] auf den Tisch … die der BI, der Ortsräte, der Räte aus dem Rat der Stadt, die der Fachleute…“ So äußerte sich am 22.01.2021 Göttingens Baudezernentin Claudia Baumgartner in einem GT-Artikel zum Dragoneranger. Das sieht die BI auch so, vor allem, dass auch Fachleute eingeladen werden sollen, ist begrüßenswert.
Bisher erhielt nur Britta Walbrun, Naturschutzbeauftragte der Stadt, auf ausdrücklichen Wunsch der BI und einiger Stadtratsfraktionen hin, eine Einladung. Doch beim Dragoneranger geht es um mehr als nur Natur- und Artenschutz. Bodenkundige und Klimaexperten sollten am Runden Tisch gehört werden.

Und am Ende müssten dann „Mehrheitsentscheidungen akzeptiert werden“, so Baumgärtner in dem Artikel weiter. Doch wie definiert man „Mehrheit“ und wessen Stimmen zählen? Nur die der 2017 gewählten Ratsfrauen und Ratsherren, oder zählen auch die Stimmen

  • von gut 3.400 Bürger*innen, die unsere Petition gezeichnet haben,
  • nahezu aller Natur- und Klimaschutzorganisationen Göttingens und die der über 40 namenhaften Wissenschaftler*innen, die den Offenen Brief unterzeichnet haben,
  • des Ortsrat Weende,
  • des SPD Stadtverbands, der Grünen Fraktion und des Stadtverbands, der Piraten und der PARTEI,

die sich öffentlich gegen die Bebauungspläne der Stadt ausgesprochen haben?

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