Agrophotovoltaik am Dragoneranger?

Geht es nach den Vorstellungen der Piratenpartei Göttingen, soll der Dragoneranger in Weende für Agrophotovoltaikanlagen genutzt werden, unter denen weiterhin Landwirtschaft betrieben werden kann. Dies fordert Francisco Welter-Schultes (Piraten) in einem Antrag, der während der Bauausschusssitzung am 08.10. kontrovers diskutiert wurde. Darin wird die Beibehaltung der 14 ha großen Fläche als Gewerbegebiet zwar akzeptiert, gleichzeitig soll aber weiterhin die landwirtschaftliche Nutzung weiterlaufen. Pressemitteilung der Piratenpartei Göttingen (29.09.2020)

Demo war ein Riesenerfolg!

Unglaublich, megacool, supertoll … wir sind noch völlig geflasht von der tollen Demo am Samstag (12.09.2020)! VIELEN DANK an alle, die da waren, die uns unterstützt haben, die DAS möglich gemacht haben!! Das Göttinger Tageblatt berichtete live und berichtet in einem langen Artikel am Montag darauf: Etwa 300 Menschen demonstrieren gegen geplantes Industriegebiet. Auch die HNA spricht nach der Demo von massiven Widerstand, der sich gegen den Bau in Weende formiert. Hier einige Impressionen:

Bündnis für Nachhaltige Stadtentwicklung gegen Versiegelung

„Es ist bemerkenswert, dass die Parteien im Rat bei jeder Gelegenheit von Klimaschutz reden, aber in der Praxis eine Politik betreiben, die die Erderwärmung immer schneller vorantreibt,“ konstatiert das “Bündnis für Nachhaltige Stadtentwicklung”, eine überparteiliche Plattform in Göttingen, mit Blick auf die wieder aufgenommenen Planungen zum Bau eines Gewerbegebiets am Dragoneranger. Pressemitteilung des Bündnisses(08.09.2020) Die HNA greift in ihrem Demo-Bericht vom 13.09.2020 die Forderungen des Bündnisses auf.

Medien greifen Gründung der BI Dragoneranger auf

Kurz nach der Gründung unserer Bürgerinitiative machen wir in einer Pressemitteilung unserem Unmut über das geplante Gewerbegebiet am Dragoneranger Luft und kündigen Protest an. Nur wenige Tage später berichten das Stadtradio Göttingen (Beitrag leider nicht mehr verfügbar) und das Göttinger Tageblatt über den Widerstand der Weender. Zeitgleich regt sich an der B27 Widerstand. Die ohnehin vom Verkehrslärm geplagten Anwohner*innen fürchten ein gesteigertes Verkehrsaufkommen und eine noch höhere Lärmbelastung. ExtraTip berichtet am 29.08.2020; siehe auch Leserbrief vom 05.09.2020.