Boden- und Klimaschutz

Wird der Dragoneranger bebaut, wird fruchtbarster Ackerboden zerstört und versiegelt!

Der Boden am Dragoneranger hat eine Qualität höchster Güte (96/100, NBIS). Fruchtbarer Boden ist eine immer knapper werdende Umwelt­ressource und NICHT ersetzbar! Eine Wiederherstellung ihrer ursprünglichen Funktionen dauert Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte.

Jeden Tag 80 Fußballfelder!

Der Flächenverbrauch in Deutschland ist weiterhin immens hoch. Laut Bundesumweltamt werden in Deutschland täglich 58 ha versiegelt. Und dies, obwohl das 1999 in Kraft getretene Bundesbodenschutzgesetz fordert, „nachhaltig die Funktionen des Bodens zu sichern“ und „schädliche Bodenveränderungen abzuwehren“.

Das Land Niedersachsen versiegelt aktuell rund 9 ha pro Tag! Dabei hat sich die Niedersächsische Landesregierung zum Ziel gesetzt, den Flächenverbrauch bis 2030 auf 4 ha pro Tag zu senken!

Zwischen Göttingen und Weende sowie im Groner Industriegebiet wurden im vergangenen Jahrhundert bereits großflächig fruchtbarste Ackerböden vollständig zerstört. Diese Entwicklung muss gestoppt werden.

Bodenschutz ist Klimaschutz

Deutschlands Böden speichern in organischem Material (Humus) mehr als doppelt so viel Kohlenstoff als der gesamte Baumbestand in Deutschland. Das Potential zu weiteren Kohlenstoffspeicherung geht durch eine Bebauung völlig verloren. Zudem würde der gespeicherte Kohlenstoff durch die Baubewegungen freigesetzt werden. Auch deshalb muss die Versieglung von Böden auf das allernötigste Maß begrenzt werden.

Boden beeinflusst das Kleinraumklima

Intakte Böden tragen zudem durch Verdunstung (Verdunstungskälte) zur Abkühlung von Ortschaften bei und wirken somit positiv auf das Kleinraumklima. Den Dragoneranger betrifft dies in besonderem Maße, weil der vom Grundwasser beeinflusste Boden auch in heißen Trockenphasen Wasser verdunstet.

Außerdem ist der Dragoneranger eine Kaltluftschneise, über die kühle Luft in die Stadt transportiert wird.

Auch wegen seiner Quellkalkausfällung gilt der Boden am Dragoneranger als selten und „besonders schutzwürdig“ (NIBIS 2018)

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